Laufbericht: Montafon Arlberg Trail

vor dem Start

Nachdem in Zeiten von Corona fast alle Laufveranstaltungen abgesagt wurden, galt es, sich anderweitig zu motivieren. Da fiel mir der Montafon Arlberg Trail – kurz T33 – ins Auge, der durch seine traumhafte Bergkulisse besticht, in der man vom Silbertal im Montafon bis nach St. Anton am Arlberg läuft oder wandert. Zurückzulegen ist eine Strecke von 33 Kilometern und 1.150 Höhenmetern auf abwechslungsreichen Forst- und Alpwegen im einmaligen Europaschutzgebiet Verwall.

Im Verlauf der Strecke mußten kleinere Bäche überquert werden

Erst wenige Wochen vorher kam die Zusage, dass die Großveranstaltung unter den aktuell gültigen Sicherheitsmaßnahmen stattfinden würde. Und so kam es, dass ich am 10. Juli 2021 mit mehr als 200 Lauf- und Wanderbegeisterten unter optimalen Bedingungen an den Start ging. Relativ schnell entzerrte sich das Feld nach dem Startschuss, weil jeder Teilnehmer im eigenen Tempo die Strecke genoss. Es ging allmählich, aber stetig tiefer ins Tal hinein und höher nach oben. Die Wege waren durchgehend schneefrei, doch aufgrund der Regenfälle ein paar Tage zuvor war es stellenweise feucht und einige kleine Bäche mussten überquert werden. Nachdem man den beeindruckenden Langsee auf 1.950 Metern mit Blick auf das „Matterhorn der Ostalpen“, den mächtigen Patteriol, passiert hatte, ging es bergab Richtung Verwall-Stausee mit seiner leuchtend grünen Farbe. Hier ließ ich es einfach laufen und joggte zur Abwechslung einige Abschnitte. Glücklich und zufrieden kam ich nach 6:14:25 Stunden ins Ziel und belegte damit den 7. Platz in meiner Altersklasse.

Glücklich im Ziel angekommen

Fazit: Wer das Wandern oder Laufen liebt, wird beim T33 glückselig sein. Die Landschaft ist wunderschön, die Strecke super gewählt, die Organisation – angefangen von der Pastaparty, dem Shuttlebus zum Start bis hin zu den 8 Verpflegungsstationen und Sanitätern entlang der Strecke – richtig großartig. Die Veranstaltung steht schon jetzt ganz oben auf meiner Erinnerungsbestenliste und eine Wiederholung ist – für mein Läuferherz – sehr gut vorstellbar.

Sportliche Grüsse, Eure Kathrin